Buchtipp
Rezensionen

Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

Im Städtchen Aurora, an der Ostküste der USA, werden im Garten des angesehenen Schriftstellers Harry Quebert zufällig die sterblichen Überreste der vor dreiunddreissig Jahren verschwundenen 15-jährigen Nola entdeckt. Pikant: Der Teenager hatte zur Zeit seines Verschwindens ein Techtelmechtel mit Harry Quebert. Dieser steht nun unter Mordverdacht. Harry Quebert beteuert seine Unschuld. Doch niemand glaubt ihm, mit Ausnahme seines ehemaligen Schülers und Schriftstellers Marcus Goldman. Dieser leidet gerade unter einer Schaffenskrise. Er sollte ein weiteres Buch fertigstellen, bringt jedoch keine Zeile zu Papier. Goldmann reist aus New York nach Aurora und recherchiert auf eigene Faust. Durch seinen unerschütterlichen Glauben an Queberts Unschuld beisst er sich in diesem Fall fest. Er deckt nach und nach einen Skandal nach dem anderen auf. Niemand scheint verdächtig, und doch haben alle in die Geschichte verstrickten Personen ein Geheimnis. Auch Nola.

Der Krimi nimmt rasante und überraschende Wendungen. Bis zum Schluss. Der Autor versteht es, eine unerträgliche Spannung aufzubauen, ohne sich den Elementen eines «blutigen» Thrillers zu bedienen.

 Der 28jährige Autor Joel Dicker ist in Genf geboren und schaffte mit «Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert» den Sprung auf die Bestsellerliste. Das Buch umfasst 724 Seiten und ist im Piper Verlag erschienen. ISBN: 978-492-05600-7.

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© Melanie Graf

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